Sozialdienst katholischer Frauen e. V.
Ortsverein Detmold
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Unsere Aufgaben und Angebote als anerkannter Betreuungsverein
Führung von rechtlichen Betreuungen durch unsere hauptamtlichen Mitarbeiterinnen als Vereinsbetreuerinnen

Beratung, Begleitung und Fortbildung ehrenamtlich tätiger Betreuerinnen und Betreuer

Beratung von Bevollmächtigten

Information über Vorsorgemöglichkeiten

Online-Beratung Rechtliche Betreuung
Beratung, Begleitung und Fortbildung ehrenamtlich tätiger Betreuerinnen und Betreuer
Sie sind vom Amtsgericht zur rechtlichen Betreuerin / zum rechtlichen Betreuer für einen Angehörigen, Bekannten, Nachbarn oder einen ihnen zunächst fremden Menschen bestellt worden.

Damit haben Sie soziale Verantwortung für einen hilfebedürftigen Mitmenschen übernommen und bringen Engagement, Ihre persönlichen Erfahrungen und Kenntnisse ein.
Die Führung einer Betreuung kann jedoch Fragen aufwerfen, auf die es nicht gleich eine Antwort gibt.
Als anerkannter Betreuungsverein möchten wir Sie bei Ihrer Aufgabe
begleiten und unterstützen. Sie können sich in allen Fragen der Betreuung an uns wenden.

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen unserer Begleitung und Unterstützung Ihr Haftungsrisiko über unsere
Sammelversicherung abzusichern.

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn Sie Interesse an unserem Angebot haben. Gern geben wir Ihnen weitere
Informationen, stellen Ihnen Material zur Verfügung und laden Sie zu unseren Veranstaltungen persönlich ein.
Einzelberatung
Beratungsgespräche und praktische Hilfe

Betreuertreffen
regelmäßiger Erfahrungsaustausch
themenbezogene Angebote

Fortbildung
Referate und Diskussionen zu ausgewählten Themen

Rundbriefe
schriftliche Informationen rund um die Betreuung

Arbeitshilfen
Servicemappe mit Kopiervorlagen und Musterbriefen
Beratung von Bevollmächtigten
Wir beraten Sie auch, wenn Sie per Vollmacht die Interessen eines alten, kranken oder behinderten Menschen wahrnehmen.
Information über Vorsorgemöglichkeiten
Für die meisten Menschen ist es eine Selbstverständlichkeit für Notzeiten Vorsorge in finanzieller Hinsicht zu treffen. Was aber ist mit Notzeiten, in denen jemand vorübergehend oder schlimmstenfalls für immer unfähig ist für sich Entscheidungen zu treffen und zu handeln?

Jeder würde sich in einem solchen Fall wünschen, dass dann eine Person seines Vertrauens in seinem Sinne tätig werden kann. Fälschlicherweise wird oft davon ausgegangen, dass Angehörige automatisch alle Angelegenheiten regeln können. Das ist aber nur der Fall, wenn entsprechend vorgesorgt ist. Rechtsverbindlich tätig werden können selbst Angehörige nur, wenn eine
Vollmacht besteht.

Jeder kann in eine Situation kommen, in der es ihm nicht mehr möglich ist, eigenverantwortlich zu handeln, sei es durch Alter, Krankheit oder Behinderung.

Vorsorgen kann man mit einer
Vorsorgevollmacht oder einer Betreuungsverfügung. Beide sollten schriftlich abgefasst, mit Datum versehen und eigenständig unterschrieben werden.
Vorsorgevollmacht
Mit der Vorsorgevollmacht kann für vermögensrechtliche und persönliche Angelegenheiten eine Person des Vertrauens schriftlich beauftragt werden.

Die Vorsorgevollmacht ermöglicht ein hohes Maß an Selbstbestimmung. Sie sollte möglichst umfassend und genau beinhalten, was die Vertrauensperson entscheiden kann und was sie beachten sollte. Deshalb sollten Wünsche und Bedürfnisse des Vollmachtgebers klar und unmissverständlich formuliert werden.

Die Erstellung einer Vollmacht setzt die Geschäftsfähigkeit des Vollmachtgebers voraus. Deshalb ist es wichtig eine Vollmacht rechtzeitig („in guten Zeiten“) zu erteilen.

Um Zweifel an der Wirksamkeit einer Vorsorgevollmacht zu vermeiden, macht es Sinn, die Unterschrift
beglaubigen zu lassen. Dieses kann erfolgen durch die Urkundsperson der zuständigen Betreuungsstelle.
In speziellen Fällen ist die Beurkundung durch einen Notar zu empfehlen (z. B. bei Grundvermögen).

Ein Vollmachtnehmer ist nur handlungsfähig, wenn er die
Vollmacht im Original in Händen hält.

Eine Vollmacht kann gegen Gebühr registriert werden beim zentralen Vorsorgeregister der
Bundesnotarkammer  (Bundesnotarkammer, Zentrales Vorsorgeregister, Postfach 08 01 51, 10001 Berlin).

Eine Vollmacht kann jederzeit widerrufen werden.

Eine Vorsorgevollmacht erübrigt die Bestellung eines rechtlichen Betreuers.
Betreuungsverfügung
Eine Betreuungsverfügung kommt in Betracht, wenn keine Person des Vertrauens zur Verfügung steht, die per Vollmacht beauftragt werden kann.

Unter einer Betreuungsverfügung versteht man Vorschläge des Betroffenen für den Fall, dass ein Betreuungsverfahren eingeleitet wird. Diese Vorschläge können sich z. B. auf die Auswahl des Betreuers/der Betreuerin, die Ausübung der Betreuung, die Arztwahl, die Bestimmung eines Alten- und Pflegeheims, Anweisungen zur Vermögensverwaltung usw. beziehen.

Das Betreuungsgericht sowie der Betreuer/die Betreuerin sind allerdings nicht uneingeschränkt an diese Vorschläge gebunden: Vorschläge müssen nicht beachtet werden, wenn sie dem Wohl der Betroffenen zuwiderlaufen würden oder wenn ein einmal geäußerter Wunsch erkennbar aufgegeben wurde. Betreuer/Innen müssen die Betreuungsverfügung auch dann nicht beachten, wenn die Erfüllung eines Wunsches ihnen nicht zugemutet werden kann.
Patientenverfügung
Eine besondere Form der Vorsorge für den Krankheitsfall, in dem der Betroffene selbst nicht mehr entscheidungs- bzw. einwilligungsfähig ist, ist die Patientenverfügung. Eine Patientenverfügung dokumentiert den Willen eines Menschen für den Fall, dass er sich nicht mehr äußern und sein Selbstbestimmungsrecht in Gesundheitsangelegenheiten nicht mehr ausüben kann. Eine Patientenverfügung ist eine sinnvolle Ergänzung zu einer Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung.

Hinweis: Zum 1. September 2009 traten gesetzliche Neuregelungen in Kraft (siehe Internetauftritt Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz / Service / Formulare, Muster und Vordrucke / Textbausteine Patientenverfügung).
Sprechen Sie uns an! Wir informieren Sie gerne über Vorsorgemöglichkeiten!

Tel.: 0 52 31 / 2 99 75
Online-Beratung Rechtliche Betreuung
Kostenlose (anonyme) Online-Beratung zu Fragen rund um Rechtliche Betreuung und Vorsorgemöglichkeiten durch Vollmacht

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